Vereinsausfahrt zu den Bremer Stadtmusikanten

Das lange Wochenende steht vor der Tür, die Radtaschen sind gepackt und genügend Taschengeld im Portemonnaie, beste Vorraussetzungen für 13 Aktive der Radsportabteilung zur alljährlichen Vereinsausfahrt.


Die von Rolf organisierte Tour startete als erstes mit einer entspannten Flachetappe von Engter über Hunteburg, Rahden bis Mardorf am Steinhuder Meer, war ja schließlich Vatertag, so dass ausreichend Splielraum für Pausen vorhanden war.

Strandhotel am Steinhuder Meer bei Mardorf

Die 2. Etappe vom Steinhuder Meer bis nach Bremen hatte schon einige Schwierigkeiten in sich, vor allem die Sandwege waren mit Gepäck beladenen Fahrrädern nicht so einfach zu fahren. Mit zwei Pausen in der Nienburger Altstadt und einem kleinen Dorfcafe ging es der Weser entlang direkt in die Bremer City.

Steinhuder Meer und Weserbrücke in Nienburg

Dorfcafe: Kuchenstücke unter 300g wurden als Kekse verkauft!

Übernachtung in Bremen auf der Alexander von Humboldt bekannt aus der Becks Werbung

Angekommen bei den Bremer Stadtmusikanten

Mit dem Wunsch nach Rückenwind für die Schlussetappe hat es leider nicht geklappt. Dennoch mit hohem Spassfaktor, sonnigen Wetter und ausreichend Kühlflüssigkeit eine sehr schöne Tour.

Erste Anmeldungen für nächstes Jahr liegen angeblich schon vor!
Eine schöner Ausdruck des Dankes an Rolf, finde ich.

Ebenso gilt der Dank auch den Teilnehmern, die einfach ein schönes Wochenende in Kombination mit einer mehrtägigen Fahrradtour verbringen möchten.

 

 

Italy Devide – Gravel Bike Tour

Der Name ist Programm

Ende April war es soweit, der Plan mit dem Gravel Bike quer durch Italien, von Rom nach Torbole am Gardasee  zu fahren, sollte umgesetzt werden.

Die Strecke

Die Fahrräder in stabile Kartons verpackt ging es mit dem Flugzeug nach Rom dem Startort der Tour. Dort angekommen mussten die Bikes zunächst wieder zusammen gebaut und das Gepäck am Rad angebracht werden.

Zunächst Bastelstunde am Flughafen Rom und dann gings los

Doch zunächst was versteckt sich hinter dem Begriff Gravel Bike, einem neuen Trend im Radsport. Ein Gravel Bike ist ein geländetaugliches Adventure Bike bei dem leichtes Gepäck direkt an das Fahrrad montiert wird. Hierdurch gibt es keine Beschränkung hinsichtlich Straßenbelag und Gelände, alles ist möglich im Vergleich zum klassischen Tourenrad.

Leichte Gravel Bikes

Bewusst wurde eine Strecke quer durch das Landesinnere Italiens gewählt, fernab von den überlaufenen Touristen Hotspots. Eine gute Entscheidung wie sich schnell zeigte, malerische Orte, wunderschöne wechselhafte  Landschaften säumten unseren Weg.

Ein Highlight ist natürlich die Toskana mit ihren hügeligen Landschaften, Weingütern inmitten der Weinberge und den weißen Schotterstraßen den „strade bianchi“ auf denen die L’Eroica stattfindet. Dies ist eine jährliche Radrundfahrt für historische Rennräder (Baujahr vor 1987) und selbstverständlich zeitlich passender Radsportkleidung.
Genau betrachtet eigentlich der Ursprung des Gravel Bikes.

L’Eroica Teilnehmer -Man sieht parallelen zum TuS Engter-

Sehr beeindruckend ist es über 2000 Jahre alte historischen Straßen zu fahren. Kaum zu glauben welchen Zeitraum diese überstanden haben und wie viele Generationen von Menschen hier schon ihren mehr oder weniger schweren Weg beschritten.

Weitere sehenswerte Orte auf unserem Weg waren dann Siena, Florenz und Bologna, die individuell ihren unterschiedlichen Reiz haben.

Nach 6 herrlichen Tagen, 700 km und 9000 hm, haben wir unser Ziel Torbole am nördlichen Gardasee erreicht.

9. Austragung des 24h Rennens am Alfsee

Foto: Sportograf

Am Sonntag den 12.05.2019 um 14:00 Uhr endete die 9. Auflage des 24h MTB Rennens am Alfsee. Im Laufe der Jahre hat sich die Teilnehmerzahl dank guter Organisation, schöner Strecke stetig nach oben entwickelt. In diesem Jahr hatte der TuS Engter kein eigens Team gemeldet, dennoch waren einige aus der Radsportabteilung am Start um die Herausforderung anzunehmen.

Unsere Einsteiger Florian und Tobias gingen für die OLB als Einzelstarter ins Rennen und haben in ihrer ersten Saison auf dem MTB mit 18 und 13 Runden einen gutes Ergebnis im stark besetzten Feld der Einzelfahrer hingelegt.

Christoph und Paul fuhren im Team „Tretschweine“. Mit 42 Runden um den Alfsee sprang am Ende der 5. Platz in dieser Wertung heraus.

Im „Rennstall Komm“ hat Holger in diesem Jahr die 24h im 2-er Mixed Team in Angriff genommen. Mit 22 Runden bedeutete dies am Ende den 11. Platz.

Holger gibt alles nach seinem Motto „Bis zum bitteren Ende“           Foto: Rolf Kamper

Glückwunsch allen Teilnehmern für die guten Leistungen.